Chinapfanne
Zutaten
| 1 TL | Maisstärke |
| 1/2 Tasse | Gemüsebrühe |
| einige Tropfen | Chilisoße |
| 2 EL | Sojasoße |
| 1/2 Bund | Frühlingszwiebel |
| 1 | Knoblauchzehe |
| 1 Stück | Ingwer |
| 125 g | Schweinefleisch |
| 1/2 | rote Paprika |
| 100 g | Chinakohl |
| 1 EL | Maiskeimöl |
| 1 EL | Sesam |
| 1/2 TL | Paprikapulver |
| 1/2 Glas | Sojabohnenkeime |
| Dazu | |
| 120 g | Teigwaren |
Zeitaufwand
Zeit in der Küche: 20 min.
Zubereitung
- Maisstärke mit der Gemüsebrühe, Chilisoße und Sojasoße verrühren und zur Seite stellen.
- Frühlingszwiebeln waschen und in 1 cm breite Ringe schneiden. Knoblauch fein schneiden. Ingwer dünn schälen, zunächst in dünne Scheiben schneiden und anschließend ganz fein würfeln.
- Schweinefleisch in dünne Streifen schneiden. Paprika vom Stielansatz befreien, entkernen und in feine Ringe schneiden. Chinakohl in 1, 5 cm breite Streifen schneiden.
- Pfanne oder Wok auf die Flamme stellen und erwärmen. Maiskeimöl hineingeben und die Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer unter ständigem Rühren glasig dünsten. Fleischstreifen dazugeben und weitere 3 Minuten anbraten, Sesam unterrühren und das Ganze mit Paprika bestreuen.
- Paprikaringe und Chinakohl unterheben, die nochmals umgerührte Gemüsebrühe in den Wok geben, alles vermischen und eindicken.
- Abschließend die Sojabohnenkeimlinge unterheben und kurz erwärmen.
- Servieren Sie dazu Glasnudeln, Spaghetti oder Reis. Diese je nach Packungsanleitung zubereiten.
Ernährungsinfo
Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:
- Vitamin A zu 43%
- Vitamin B1 zu 120%
- Vitamin B2 zu 36%
- Vitamin B6 zu 71%
- Pantothensäure zu 20%
- Folsäure zu 31%
- Niacin zu 102%
- Vitamin C zu 99%
- Vitamin E zu 31%
- Biotin zu 24%
- Calcium zu 22%
- Eisen zu 41%
- Magnesium zu 36%
- Zink zu 48%
Pro Portion
- 541 kcal
- 59 g Kohlenhydrate
- 35 g Eiweiß
- 18 g Fett
- 100 mg Cholesterin
- 4,4 BE
Wohlfühltipps
Alles hat seine zwei Seiten!
Die Chinesen sagen der Ursprung allen Lebens ist auf die beiden Pole Yin und Yang zurückzuführen. Die klassischen chinesischen Texte veranschaulichen diese Ansicht mit einem Berg, der teils im Schatten und teils in der Sonne liegt. So ist die Schattenseite des Berges kühl, feucht und dunkel und gehört zum Yin. Auf der Sonnenseite ist es heiß, trocken und hell, diese gehört zum Yang. Auch die Menschen lassen sich in dieses Schema einteilen.
Der Yin-Typ neigt eher zu Kältegefühlen und Wasseransammlungen, er fühlt sich manchmal richtig ausgelaugt, müde und schwer. Diese Menschen sollten überwiegend warme Speisen zu sich nehmen, gut kauen und morgens möglichst etwas Warmes frühstücken.
Der Yang-Typ dagegen neigt zu Hitzewallungen, hat einen großen Bewegungsdrang und in ständiger Aktion besteht die Gefahr der Überforderung, in der er zu Wutanfällen neigt. Für diesen Menschen eignen sich Speisen mit nur kurzen Garzeiten. Sie sollten viel trinken und auch immer mal wieder zu rohem Obst und Gemüse greifen.
Um Yin und Yang in Einklang zu bringen und zu halten, kochen die Chinesen nach den 5 Elementen.
Die Chinesen ordnen alle Lebensmittel den Elementen zu. So zählt z.B. Paprikapulver zu dem Element Feuer und Fisch zu dem Element Wasser. Die Mahlzeiten sollten möglichst alle Elemente beinhalten und immer in der folgenden Abfolge zu den Speisen hinzugefügt werden, wobei es unerheblich ist, an welcher Stelle man mit dem Zyklus beginnt. Feuer (F), Erde (E), Metall (M), Wasser (W), Holz (H).
Gründe für diese einzuhaltende Abfolge sind die Anschauung, daß die Elemente einander ernähren und deshalb eine harmonische Einheit bilden. Für unsere westliche Weltanschauung läßt sich gut nachvollziehen, daß das Element Wasser das Element Holz ernährt und Holz wiederum Feuer ernährt.
Dieses Gericht ist ebenfalls im Zyklus der 5 Elemente zubereitet.