Brokkoli-Fenchel-Eintopf mit Garnelen
Zutaten
| Für den Eintopf | |
| 1 Beutel | Kräuterteemischung |
| 1 kl. | Kartoffel |
| 1 kl. | Fenchelknolle |
| 250 g | Brokkoli |
| 1 kl. | Knoblauchzehe |
| 1 EL | kalt gepresstes Rapsöl |
| 100 g | Garnelen |
| 1/2 TL | Kurkuma |
| Salz | |
| 200 ml | Fischfond |
| 1 Msp. | Sambal Olek |
| 1 EL | Sahne |
| Pfeffer | |
| Dazu | |
| 4 Scheiben | Kürbiskernbrot |
| Für den Dip | |
| 50 g | Ziegenfrischkäse |
| 1/2 Glas | Kräuter-Tomaten-Aufstrich |
Zeitaufwand
Zeit in der Küche: 35 min.
Zubereitung
- Kräuterteemischung mit 200 ml kochendem Wasser aufbrühen und 10 Minuten ziehen lassen.
- Die Kartoffel schälen und in 1 cm große Würfelchen schneiden. Die Fenchelknolle ohne den Strunk in feine Streifen schneiden, dabei das Fenchelgrün fein gehackt zum Bestreuen zurück behalten. Brokkoli in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch fein schneiden.
- Rapsöl in einem Topf erhitzen, ein Tropfen Wasser sollte darin brutzeln und die Garnelen bei mittlerer Hitze darin ca. 4 Minuten kross braten und mit Kurkuma bestreuen. Diese aus dem Topf nehmen, leicht salzen und zudecken.
- Kartoffeln, Gemüse und Knoblauch in den Topf geben, ganz kurz anbraten und mit dem Tee und dem Fond ablöschen. Im offenen Topf ca. 10 Minuten garen.
- Mit den übrigen Zutaten abschmecken. Die Garnelen wieder in den Eintopf geben, kurz erwärmen und mit den krossen Brotscheiben und dem Aufstrich servieren. Dazu den Ziegenfrischkäse mit der Gabel zerdrücken und mit dem Aufstrich vermischen.
Ernährungsinfo
Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:
- Vitamin A zu 30%
- Vitamin E zu 47%
- Vitamin B1 zu 65%
- Vitamin B2 zu 36%
- Niacin zu 67%
- Pantothensäure zu 37%
- Vitamin B6 zu 45%
- Biotin zu 17%
- Folat zu 19%
- Vitamin B12 zu 48%
- Vitamin C zu 127%
- Kalium zu 47%
- Calcium zu 27%
- Magnesium zu 33%
- Eisen zu 30%
- Zink zu 38%
- Jod zu 53%
Pro Portion
- 472 kcal
- 53 g Kohlenhydrate
- 32 g Eiweiß
- 14 g Fett
- 88 mg Cholesterin
- 10 g Ballaststoffe
- 4,5 BE
Wohlfühltipps
Die Inhaltsstoffe des Tees wie die Vitamine der B-Gruppe, Mineralstoffe wie Kalium, Fluor, Magnesium, Calcium und Mangan sowie sekundäre Pflanzenstoffe gehen in die Suppe über. Vor allem sind im Kräutertee die sekundären Pflanzenstoffe der Gruppe der Flavonoide zu finden.
Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole, die vor allem in den Randschichten der Pflanze vorkommen. Mittlerweile sind rund 5000 verschiedene Flavonoide bekannt, die die Funktion des Vitamin C unterstützen, jedoch selbst keinen Vitamincharakter haben.
Beim Kochen des Tees lösen sich die Flavonoide aus den Teeblättern und gehen ins Kochwasser über. Es gehen also keine wertvollen sekundären Inhaltsstoffe verloren. Insgesamt wirken die Polyphenole vorbeugend gegen Krebs, Bakterien, blutdrucksenkend sowie entzündungshemmend.
Unterstützt werden die Polyphenole aus dem Kräutertee durch weitere sekundäre Pflanzenstoffe aus Brokkoli und Fenchel. Beide Gemüsesorten enthalten Glucosinulate und Carotinoide. Die sekundären Pflanzenstoffe wirken jeweils krebsvorbeugend, positiv auf Bluthochdruck und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da das Gemüse schon im Eintopf gekocht wird, gehen die wasserlöslichen Inhaltsstoffe nicht verloren, sondern stehen uns auch nach dem Verzehr zur Verfügung.
Besonders der Brokkoli enthält vielfältige sekundäre Pflanzenstoffe. Er zählt zu den am besten untersuchten Gemüsearten. Zu den schon genannten Stoffen liefert er Indole, Isothiozyanate und Lutein. Indole sind enzymatische Abbauprodukte der Glucosinolaten. Das Lutein zählt zur Gruppe der Carotinoide und kann der Entstehung von Dickdarmkrebs und bestimmter Augenkrankheiten vorbeugen.