Wildgulasch Hubertus mit Kürbiskartoffelbrei und Rotkohl
Zutaten
| Für das Gulasch | |
| 200 g | Wildgulasch |
| 1 | rote Zwiebel |
| 1 TL | kalt gepresstes Rapsöl |
| 1 Zweig | Thymian |
| 1 EL | Tomatenmark |
| 1 Msp. | Muskatnuss |
| 1 EL | Preiselbeerkonfitüre |
| 3 kl. | Wacholderbeeren |
| 1 | Nelke |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 1 Prise | Kardamom |
| schwarzer Pfeffer | |
| 10 g | Pilze |
| Salz | |
| 1 TL | Dinkelvollkornmehl |
| Für den Kürbiskartoffelbrei | |
| 400 g | Pellkartoffeln |
| 150 g | Kürbis |
| 1 kl. | Frühlingszwiebel |
| 1 TL | kalt gepresstes Rapsöl |
| 100 ml | Gemüsebrühe |
| 1 TL | Majoranblättchen |
| 1 Msp. | Muskatnuss |
| 2 EL | Sahne |
| Pfeffer | |
| Salz | |
| Für den Rotkohl | |
| 400 g | Rotkohl |
| 1 | Apfel |
| 1 | rote Zwiebel |
| 1 EL | kalt gepresstes Rapsöl |
| 1 TL | Preiselbeerkonfitüre |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 2 | Wacholderbeeren |
| 1 - 2 EL | Rotweinessig |
| Pfeffer | |
| Salz | |
Zeitaufwand
Zeit in der Küche: 110 min.
Zubereitung
- Das Fleisch in 2 mal 2 cm große Würfel schneiden lassen. Zwiebeln fein schneiden.
- Öl zusammen mit einem Tropfen Wasser erwärmen, sobald dieser Tropfen anfängt zu brutzeln, das Fleisches in die Pfanne geben und goldbraun anbraten. Dabei ständig rühren.
- Die Zwiebeln, Thymian und Tomatenmark zugeben und anbraten, bis das Tomatenmark goldbraun ist. Mit 150 ml Wasser ablöschen und alle Zutaten bis auf Pilze, Salz und Mehl zugeben.
- Pilze in 75 ml Wasser einweichen. Das Gulasch 45 Minuten leise köcheln lassen, nach 20 Minuten die Pilze mit dem abgesiebten Pilzwasser zugeben.
- Das Mehl mit wenig Wasser verrühren und die Soße damit nach Garzeitende eindicken. Lorbeerblätter herausnehmen und das Gulasch mit Salz und gegebenenfalls noch etwas Pfeffer abschmecken.
Für den Kürbiskartoffelbrei:
- Pellkartoffeln schälen und durch die Presse drücken.
- Kürbisfleisch in Würfel schneiden und mit der fein geschnittenen Zwiebel in Öl anbraten.
- Mit Gemüsebrühe ablöschen, Majoran zugeben und weich garen, wenn das Kürbisfleisch zerfällt, die Kartoffelmasse unterheben und erwärmen. Mit den übrigen Zutaten abschmecken.
Für den Rotkohl:
- Den Rotkohl vierteln, die äußeren Blätter und den Strunk entfernen und die Krautviertel in feine Streifen schneiden.
- Die Äpfel vierteln, entkernen und anschließend würfeln. Die Zwiebeln fein schneiden.
- Das Öl erwärmen, 1 Tropfen Wasser sollte darin brutzeln, die Zwiebeln darin andünsten, die Preiselbeerkonfitüre zugeben und gründlich vermischen. Nach und nach das Rotkraut hinein geben.
- Die Apfelwürfel und die Gewürze hinein geben und mit 50 ml Wasser ablöschen. Das Kraut etwa 30 Minuten bei milder Hitze garen. Den Kohl abschmecken und zum Gulasch und dem Kartoffelbrei servieren.
Ernährungsinfo
Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:
- Vitamin A zu 46%
- Vitamin D zu 32%
- Vitamin E zu 59%
- Vitamin B1 zu 77%
- Vitamin B2 zu 64%
- Vitamin B6 zu 114%
- Pantothensäure zu 65%
- Niacin zu 107%
- Vitamin B12 zu 33%
- Vitamin C zu 155%
- Eisen zu 49%
- Kalium zu 79%
- Calcium zu 19%
- Magnesium zu 50%
- Zink zu 76%
- Jod zu 37%
Pro Portion
- 558 kcal
- 61 g Kohlenhydrate
- 33 g Eiweiß
- 19 g Fett
- 3,72 BE
- 62 mg Cholesterin
- 15,4 g Ballaststoffe
Wohlfühltipps
Die Bayrische Küche legt sehr viel Wert auf Gewürze, sie gehören zu den bayrischen Tipps der starken Abwehrkräfte.
Deftiges gut gewürzt…
… da schmeckt es noch mal so gut. Gewürze sind auch das Geheimnis der bekannten Nürnberger Lebkuchen. Ein Wildgulasch oder ein Rotkohl ohne Gewürze sind in Bayern ebenso undenkbar, wie an Kartoffeln und Knödelgerichten die Muskatnuss nicht fehlen darf. Gewürze sind reich an ätherischen Ölen allem voran den Sulfiden, die eine nachweisliche bakterientötende Wirkung haben. Sulfide unterdrücken das Mikrobenwachstum, können die Krebsentstehung hemmen und die Bildung schädlicher freier Radikale verhindern, halten Arterien frei von Cholesterinablagerungen, stärken bei Entzündungen und Asthma und können bei der Auflösung von Blutgerinnseln unterstützen . Epidemiologische Studien zeigen, dass Menschen, die sehr viel Zwiebeln essen, die ebenfalls reichlich Sulfide enthalten, seltener an Magenkrebs erkranken. Ebenso hilfreich sind hier alle Arten von Kohl. Sparen Sie also nicht an Kräutern, Gewürzen und Zwiebeln. Gerade in der Erkältungszeit sind sie unentbehrlich. Altes Hausrezept: Zwiebeln fein geschnitten mit Honig vermischt als Hustenlöser.
In diesem Gericht stecken starke Abwehrkräfte allem voran Vitamin A, C, Eisen, Zink und Vitamin E. An nasskalten Tagen, bringt dieses Gericht eine ordentliche Portion Wärme in den Körper.