Kohlrouladen mit Kräuter-Kartoffelschnee
Zutaten
| Für die Kohlrouladen | |
| 1/2 Kopf | Weißkohl |
| Für die Füllung | |
| 50 g | Schwarzwälder Schinken |
| 50 g | Champignons |
| 1/2 Stück | Zuckermaiskolben |
| 200 g | gemischtes Hackfleisch |
| 50 g | Zartweizen |
| 1/2 Bund | Schnittlauch |
| 1 TL | Liebstöckel |
| 1 TL | mittelscharfer Senf |
| Pfeffer | |
| Salz | |
| Für die Sauce: | |
| 1 TL | kalt gepresstes Rapsöl |
| 1/2 Stück | rote Zwiebel |
| 125 ml | Gemüsebrühe |
| 1 TL | Tomatenmark |
| 1/2 TL | Bindemittel |
| 2 EL | Sahne |
| 1 TL | Petersilie |
| 1/2 TL | Paprikapulver edelsüß |
| Salz | |
| Pfeffer | |
| 1 Msp. | Piment |
| Für den Kräuter-Kartoffelschnee | |
| 500 g | Kartoffeln mehlig kochend |
| Salz | |
| 175 ml | Milch |
| 1 Prise | Muskatnuss |
| 1 TL | Oregano |
Zeitaufwand
Zeit in der Küche: 70 min.
Vorbereitungszeit: 30 min.
Garzeit: 40 min.
Zubereitung
Kohlrouladen:
- 1 bis 2 Liter Wasser aufkochen.
- Aus dem Weißkohl den Strunk herausschneiden und eine Fleischgabel in das entstandene Loch stechen und den Weißkohl darin wenige Minuten garen. Dadurch lassen sich die Blätter leichter ablösen und man geht nicht die Gefahr ein, dass diese einreißen.
- Für die Füllung den Schinken in Streifen und dann in kleine Würfelchen schneiden. Champignons klein würfeln. Zuckermais vom Kolben schneiden.
- Die Zutaten mit dem Hackfleisch und den übrigen Füllungszutaten vermischen und kräftig mit den Händen durchkneten, bis sich eine kompakte Masse ergibt.
- Den Kohlkopf aus dem Wasser nehmen und 2 große und 4 kleine Außenblätter vorsichtig ablösen. Die Kohlblätter ausbreiten indem die 2 großen Blätter als je eine Roulade gefüllt werden kann und von den 4 kleineren Blättern immer 2 Blätter zusammen eine Roulade ergeben. Die Blattrippen mit dem Messer etwas abflachen.
- In jede Roulade 1 gehäuften EL Füllung hinein geben. Seitlich einschlagen und aufrollen. Mit Küchengarn wie ein Päckchen zusammenbinden oder mit den Gabeln feststecken.
- Butter oder Öl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erwärmen, die Rouladen rundrum anbraten. Dabei darauf achten, dass die Rouladen eine goldene Farbe erhalten. Die Zwiebel klein schneiden und nach der Hälfte der Bratzeit zugeben.
- Die Rouladen mit Gemüsebrühe ablöschen und auf kleiner Flamme 30 Minuten schmoren. Die fertigen Rouladen aus dem Topf nehmen. Das Tomatenmark in die Brühe rühren und kurz aufkochen. Das Bindemittel mit einem Sieb einstreuen. Die Soße damit eindicken. Die Sahne einrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
Die Rouladen mit der Soße und dem Kartoffelschnee servieren.
Kräuter-Kartoffelschnee:
- Kartoffeln in 1 Liter Salzwasser im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze stichfest garen. Idealerweise ist das Wasser nach 15 Minuten fast verdampft.
- Kartoffeln kurz abkühlen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.
- Milch mit Muskatnuss, Oregano und Salz aufkochen und die Kartoffelmasse einrühren. Gegebenfalls nochmals abschmecken.
Besondere Arbeits- und Hilfsmittel
Küchengarn oder Rouladengabeln
Ernährungsinfo
Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:
- Vitamin A zu 27%
- Vitamin B1 zu 116%
- Vitamin B2 zu 70%
- Vitamin B6 zu 135%
- Pantothensäure zu 59%
- Folsäure zu 77%
- Niacin zu 172%
- Vitamin C zu 171%
- Vitamin E zu 56%
- Biotin zu 40%
- Calcium zu 29%
- Eisen zu 35%
- Magnesium zu 59%
- Zink zu 83%
- Jod zu 32%
Pro Portion:
- 730 kcal
- 77 g Kohlenhydrate
- 42 g Eiweiß
- 28 g Fett
- 92 mg Cholesterin
- 5,3 BE
Wohlfühltipps
Was haben Pfälzer, Hessen, Saarländer, Badener und Schwaben gemeinsam? Die Kohlroulade, Krutwickel, Krauutwickel, Kappesröllche, den Variationen sind keine Grenzen gesetzt.
Schon seit der Jungsteinzeit ist das Kraut ein beliebtes Nahrungsmittel und kommt weltweit in unterschiedlichen Klimazonen und Wuchsformen vor.
Nebenreichlich Vitamin C und wertvollen Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Eisen enthält der Kohl viele sekundäre Pflanzenstoffe. Vor allem die Gruppe der schwefelhaltigen Glukosinulate sind stark vertreten. Sie kommen in allen Kohlarten in großer Zahl vor und tragen zu deren typischem Geruch und Geschmack bei. Der Geruch, Geschmack und die gesundheitsfördernden Wirkungen werden nicht durch die Glukonsinolate selbst, sondern durch deren Abbauprodukte, wie Senföl, Thiozyanate und Indole, hervorgerufen. Die Abbauprodukte entstehen durch eigene, pflanzliche Enzyme oder bei der manuellen Beschädigung der Zellen, beispielsweise beim Zerkleinern. Das Kochen und die Fermentation, wie z.B. bei der Sauerkrautherstellung, führen zu einer Verminderung dieser sekundären Pflanzenstoffe. Deshalb gilt: Schonend Garen. Der Gruppe der Glukosinolate werden krebsvorbeugende und antimikrobielle und –virale Wirkungen zugeschrieben, gleichzeitig regen sie die körpereigene Entgiftung an und wirken cholesterinsenkend.
Begleitet werden die Kohlrouladen von feinem Kräuter-Kartoffelschnee. Dieser kann schon an Vortag vorbereitet werden. Kartoffeln garen und durch die Presse drücken. Am nächsten Tag in der heißen Milch aufwärmen. So steht dieses Gericht nach 30 Minuten ohne große Arbeit auf dem Tisch. Doch nicht nur die Möglichkeit zur Vorbereitung macht die Knolle so beliebt, sondern auch ihre Fähigkeiten viele Vitalstoffe bei wenigen Kalorien zu enthalten. Kartoffeln sind aufgrund ihrer Zubereitungsvielfalt ein Lieblingsnahrungsmittel der Deutschen. Der pro Kopfverbrauch lag im vergangenen Jahr durchschnittlich bei über 60 kg.
Durch den hohen Anteil von schlecht verdaulicher Kartoffelstärke, müssen die Kartoffeln vor dem Verzehr immer gegart werden. Dabei gehen jedoch Vitamine und Mineralstoffe verloren. Um den Verlust gering zu halten, sollte die Garzeit möglichst kurz gehalten und wenig Wasser zum Kochen verwendet werden. Pellkartoffeln verlieren beispielsweise weniger Vitalstoffe als Salzkartoffeln.
Von Natur aus ist die Kartoffel sehr kalorienarm. Sie wird erst durch die Zugabe von Fett beim Braten oder Frittieren kalorienreich. In Kombination mit gedünstetem Gemüse, Salat oder Magerquark ergeben Pellkartoffeln ein fett- und kalorienarmes Essen.
Kartoffeln werden hinsichtlich ihrer Kocheigenschaften in feste, vorwiegend fest und mehlig kochende Sorten aufgeteilt. Festkochende Kartoffeln eignen sich vor allem für Salate, Bratkartoffen und Gratins. Die vorwiegend festkochenden sind besonders für Salz-, Pell- oder Bratkartoffeln geeignet. Durch den hohen Stärkegehalt werden die mehlig kochenden Kartoffeln besonders gerne für Püree, Suppen und Klöße verwendet.
Schon seit der Jungsteinzeit ist das Kraut ein beliebtes Nahrungsmittel und kommt weltweit in unterschiedlichen Klimazonen und Wuchsformen vor.
Nebenreichlich Vitamin C und wertvollen Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Eisen enthält der Kohl viele sekundäre Pflanzenstoffe. Vor allem die Gruppe der schwefelhaltigen Glukosinulate sind stark vertreten. Sie kommen in allen Kohlarten in großer Zahl vor und tragen zu deren typischem Geruch und Geschmack bei. Der Geruch, Geschmack und die gesundheitsfördernden Wirkungen werden nicht durch die Glukonsinolate selbst, sondern durch deren Abbauprodukte, wie Senföl, Thiozyanate und Indole, hervorgerufen. Die Abbauprodukte entstehen durch eigene, pflanzliche Enzyme oder bei der manuellen Beschädigung der Zellen, beispielsweise beim Zerkleinern. Das Kochen und die Fermentation, wie z.B. bei der Sauerkrautherstellung, führen zu einer Verminderung dieser sekundären Pflanzenstoffe. Deshalb gilt: Schonend Garen. Der Gruppe der Glukosinolate werden krebsvorbeugende und antimikrobielle und –virale Wirkungen zugeschrieben, gleichzeitig regen sie die körpereigene Entgiftung an und wirken cholesterinsenkend.
Begleitet werden die Kohlrouladen von feinem Kräuter-Kartoffelschnee. Dieser kann schon an Vortag vorbereitet werden. Kartoffeln garen und durch die Presse drücken. Am nächsten Tag in der heißen Milch aufwärmen. So steht dieses Gericht nach 30 Minuten ohne große Arbeit auf dem Tisch. Doch nicht nur die Möglichkeit zur Vorbereitung macht die Knolle so beliebt, sondern auch ihre Fähigkeiten viele Vitalstoffe bei wenigen Kalorien zu enthalten. Kartoffeln sind aufgrund ihrer Zubereitungsvielfalt ein Lieblingsnahrungsmittel der Deutschen. Der pro Kopfverbrauch lag im vergangenen Jahr durchschnittlich bei über 60 kg.
Durch den hohen Anteil von schlecht verdaulicher Kartoffelstärke, müssen die Kartoffeln vor dem Verzehr immer gegart werden. Dabei gehen jedoch Vitamine und Mineralstoffe verloren. Um den Verlust gering zu halten, sollte die Garzeit möglichst kurz gehalten und wenig Wasser zum Kochen verwendet werden. Pellkartoffeln verlieren beispielsweise weniger Vitalstoffe als Salzkartoffeln.
Von Natur aus ist die Kartoffel sehr kalorienarm. Sie wird erst durch die Zugabe von Fett beim Braten oder Frittieren kalorienreich. In Kombination mit gedünstetem Gemüse, Salat oder Magerquark ergeben Pellkartoffeln ein fett- und kalorienarmes Essen.
Kartoffeln werden hinsichtlich ihrer Kocheigenschaften in feste, vorwiegend fest und mehlig kochende Sorten aufgeteilt. Festkochende Kartoffeln eignen sich vor allem für Salate, Bratkartoffen und Gratins. Die vorwiegend festkochenden sind besonders für Salz-, Pell- oder Bratkartoffeln geeignet. Durch den hohen Stärkegehalt werden die mehlig kochenden Kartoffeln besonders gerne für Püree, Suppen und Klöße verwendet.
Fotos
Konzeptstudio Feierabend